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Westfalen Blatt 13.11.2007

Schlosstheater startet mit Geburtstagsrevue in die Wintersaison
Termine bis Ende Februar

Fürstenberg (WB) Von Rebecca Struck

Spritzige Einlagen, farbenfrohe Kostüme und ein mitreißende Show - die Premiere der Geburtstagsrevue "Zeitlos - älter werden wir später" in Fürstenberg war für Publikum, das Ensemble und Regisseurin Barbara Mihm ein überaus gelungener Start in die Wintersaison.

"Insgesamt 55 Mitwirkende, 3600 Meter verlegtes Kabel, über 500 Kostüme und eine verspeiste Europalette Gummibärchen während der Proben" - das waren nur einige Fakten, die Moderator Wulf Dominicus den Zuschauer von den vergangen zehn Revuejahren verraten konnte. Seit 1997 lockte das Ensemble, das das Schlosstheater und Fürstenberg bald auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte, mehr als 60.000 Zuschauer in die Theater- und Revueaufführungen für Jung und Alt.

Ob mit "Music" von John Miles, dem "Shoop, shoop"-Song von Cher oder Heinz Rühmanns "Ein Freund, ein guter Freund", die Akteure reisten bei der ausverkauften Geburtstagsrevue mit dem Publikum durch vergangene Shows und präsentierten gewohnt gekonnt und stimmgewaltig die Hits der Musikgeschichte. Das Medley aus der Musikrevue "Sommercocktail" von 2004 mit Hits der vergangen Jahrzehnte brachte karibisches Flair, Badehosen und Strandspiele machten aus der Bühne einen heißen Sommertag am weißen Sandstrand. Mit "Cinema" erinnerte das Ensemble an die Revue "20:15 Uhr" aus der Wintersaison 2005, bei der das Schlosstheater mit Asterix, Obelix, Flip dem Grashüpfer und Popeye eine Show quer durch die "guten, alten Zeiten" der Fernsehunterhaltung bot. Nach der Pause hielt die Steppe Einzug in den Saal, Simba und seine Gefährten füllten bei Auszügen aus dem Musical "Der König der Löwen" die Bühne mit bekannten Bewohnern der Savanne: Gorilla, Löwe und der Elefant. Auch bei den Hits von Elton John und Tim Rice präsentierte das Ensemble beeindruckende Kostüme und tänzerisches Talent.

Für Lacher und spritzige Einlagen sorgten die Akteure zwischen den Stücken. Ob als verklemmter und recht unansehnlicher "Malte" oder als schräger Hausmeister "Herr Paslewski" - Wulf Dominicus und seine Kollegen wussten das Publikum bei Laune zu halten.

Bürgermeister Uwe König drückte aus, was dem Ensemble auf dem Herzen lag: "Dieses Stück setzt dem Menschen ein Denkmal, der viel zu früh das Schlosstheater verlassen musste", gedachte er dem verstorbenem Detlev Mihm, der bis 2006 die treibende künstlerische Kraft hinter den Kulissen des Theaters war. Kulturchef Uwe Frenzel bedankte sich mit Blumen bei Regisseurin Barbara Mihm, die nach der Premiere der gelungenen Show nun gelassener auf die Saison blicken kann.

Mit tosendem Applaus bedankte sich schließlich das Publikum für die dreistündige Show voll Energie, Humor und Sangeskunst. Dass das Schlosstheater aufgrund der großen Anfrage die Saison bis Ende Februar verlängert, ist ein deutliches Zeichen, dass Barbara Mihm, Choreografin Sarah Müller sowie das Team vor und hinter den Kulissen eine hervorragende Revue auf die Beine gestellt haben.
  
  

 
 
Schlosstheater im Dreiländereck