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Täglicher Anzeiger Holzminden 25. Juli 2005

Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst

Jan Lessner Group Stahle (25.07.05). Hochklassige Bands, wunderbares Ambiente und zum richtigen Zeitpunkt trockenes Wetter. Der Rahmen für das dritte Open air "Steaming Sounds" auf der Freilichtbühne in Stahle am Sonnabend passte. Wieder einmal ist es Paul Gough vom Schlosstheater Fürstenberg gelungen eine tolle Veranstaltung zu organisieren.

Zu Beginn spielte die Paderborner Band "Wired", allerdings stammen alle Musiker von der britischen Insel. Sie brachten ein Paket aus klassischem Rock und Heavy Metal aus den 70er bis 90er Jahren mit. Originalgetreu ihre Lieder von Led Zeppelin und anderen Größen der Ära dieser Zeit und kaum von den Originaltracks zu unterscheiden. Es folgte die "Summertree Band" aus Ostwestfalen, bekannt vom letzten Jahr. Die drei Musiker - sonst vier Mann stark - spielten nach eigenen Angaben Alternative Rock, der aus einer abwechslungsreichen Mischung von eher ruhigen, emotional tiefgreifenden und dann wieder etwas härteren Klängen bestand. Danach gab es den angekündigten Top-Act des Abends, (um es vorwegzunehmen, sollte es nicht der einzige des Abends sein). Paul Joses und Stephan Kießling, vor Wochenfrist noch auf dem Marktplatz in Holzminden beim Sommerfest und mittlerweile eine feste Größe in unserer Region, brachten Carsten Mentzel mit, der die beiden am Keyboard, am Bass und an der Gitarre begleitete. Sie brachten eine perfekte Folk-, Bluesdarbietung, vorwiegend Eigenkompositionen von Paul Joses, gespickt mit einigen Rocknummer. Markant hierbei wie gewohnt das exzellente Gittarenspiel von Stephan Kießling und die markante Stimme von Paul Joses. Dieser Auftritt lebte auch von der einsetzenden Dunkelheit und den perfekten Lichtspielen mit der Kulisse der Freilichtbühne. Kurz nach 23 Uhr folgte dann die "Jan Lessner Group", zum zweiten Mal in Stahle dabei. Und diese Jungs ließen es richtig krachen und erweckten auch die letzten Tanzmuffel und Bewegungsfaulen aus ihrer Lethargie. Acht Mann auf der kleinen Bühne, davon drei Bläser und der stimmgewaltige Jan Lessner, in dieser Kombination eine Garantie für Stimmung pur. Trotz der vorgerückten Stunde brachten sie mit ihrer kraftvollen Sound, Soul, Blues und Funk die Freilichtbühne zum Kochen. Den Abschluss bildete "no eXcuse", eine junge Coverband, ebenfalls aus dem Raum Ostwestfalen. Und sie machten dort weiter, wo ihre Vorgänger aufgehört hatten. Ihre Repertoire reichte über Rock- und Pop-Klassiker, Hits aus den 80ern und 90ern, deutsche Songs, sowie aktuelle Songs aus den Top 40. Bis zum Abschluss der Veranstaltung gelang es ihnen die Stimmung weiter hochzuhalten. Stimmlich überzeugend Anna und Daniel am Gesang. Eine gelungene Veranstaltung auf der Freilichtbühne, die von der tollen Atmosphäre der Freilichtbühne lebt. Mit knapp 200 Besuchern hätte dieses Openair mehr Zuschauer verdient, wer nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst. Fünf auf ihre Art hochklassigen Bands zu einem geringen Preis werden selten geboten. Man kann dieser Region nur wünschen, dass sich Organisator Paul Gough mit seinem Team nicht durch die leider geringe Resonanz nicht entmutigen lässt und im nächsten Jahr wieder eine derartige Veranstaltung auf die Beine bringt.
dw
  
  

 
 
Schlosstheater im Dreiländereck