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Höxter Kurier 26. November 2005

Die ganz große Show
Neue Revue "Viertel nach Acht" vom Schlosstheater Fürstenberg

Diese Show schlägt alle Rekorde. Wie es sich für ein "richtiges" Samstagabendprogramm gehört, darf gerne überzogen werden, solange die Musik live, die Sketche überaus witzig und die Saalkandidaten spontan aus dem Publikum geholt sind. Das Ensemble des Schlosstheaters Fürstenberg unter der bewährten Leitung von Barbara Mihm und der Regie von Wulf Dominicus ziehen mit ihrer Show "Viertel nach Acht" alle Register. Dabei bezieht sich der Titel der neuen Revue auf die magischen Zahlen, die seit rund 50 Jahren die Fernsehnation zur großen Samstagabendshow vor der Flimmerkiste vereinen.

Legendäre Shows kommen in Erinnerung: Da war der "Goldene Schuss" mit Lou van Burg ("Der Kandidat hat 99 Punkte!"), Dalli-Dalli mit dem unvergessenen Hans Rosenthal, dessen sportliche "Spitze"-Sprünge zu seinem Markenzeichen wurden, es gab "Am laufenden Band", "Einer wird gewinnen", "Was bin ich", "Der große Preis" mit Wum und Wendelin, Loriots Geschöpfe, "Wetten dass" und mehr. Alle hatten eines gemeinsam: "Musik" war und ist "Trumpf", ohne mitreißende musikalische Interpreten keine Show! Aus dem reichen Fundus von 50 Jahren Showgeschichte lässt sich prächtig schöpfen und das Schlosstheater hat sich die Perlen herausgefischt. Locker drei Stunden Programm vergehen wie im Flug - Überziehen nicht ausgeschlossen, wie es sich gehört.

Musikalisch wechseln Medleys mit Soloeinlagen oder zauberhaften Duetten wie "Lass mein Knie, Joe". Es gibt ein Wiedersehen mit den Les Humphrey Singers, mit Queen, Peter Maffay, Nana Mouskouri, Drafi Deutscher, Elton John, der "singenden Altkleider-Sammlung", der Kelly-Family und den Weather Girls, um nur einige zu nennen. Fantastisch auch Olav Birkoben bei "Rhythm ist a Dancer" und absolut uminterpretiert Robbie Williams.

Reminiszenzen an die großen Shows gibt´s natürlich auch bei den witzigen Sketchen. Wulf Dominicus und seine reizende Assistentin Iris Kayser erhalten diesmal Verstärkung von "Ulrich Meyer von Fürstenberg", Lukas Welling. Die originellen Einfälle sprudeln auch hier, ob es nun die Kinder im Gummiboot sind, das Zappen durch alle Kanäle, die Saalwette, den ultimativen Sound-Prozessor oder den "Goldenen Schuss, der mit dem Fußball ausgetragen wird.

Immer wieder wird das Publikum einbezogen, 99 Luftballons tanzen durch den Saal und bunte Knicklichter verzaubern am Ende des Programms. Natürlich fehlen auch nicht die Feuerzeuge bei der allerletzten Zugabe "One Moment in Time". Das Schlosstheater zündet mit dieser Revue ein Feuerwerk der Fernsehunterhaltung - mindestens genau so gut wie seine großen Vorbilder und um Längen besser als das, was heute als "Unterhaltung" angeboten wird.

Lassen Sie sich die Show nicht entgegen. Aufgrund der großen Nachfrage werden zusätzliche Aufführungstermine angeboten. Daten und Informationen gibt es wie immer unter 05273-88889.

  
  

 
 
Schlosstheater im Dreiländereck